• 24.01.2006

Iran: Neonazis sollen nicht reisen

HAMBURG ap Mehrere Bundespolitiker haben gefordert, die Teilnahme deutscher Neonazis an der "Holocaust-Konferenz" im Iran zu verhindern. "Eine von der iranischen Staatsmacht veranstaltete Konferenz der Holocaust-Leugner mit deutscher Beteiligung wäre eine Schande für Deutschland", sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel. Der Iran plant eine Konferenz über wissenschaftliche Belege für den Holocaust. Laut Bild soll auch der einstige RAF-Terrorist und heutige Neonazi Horst Mahler als Konferenzteilnehmer im Gespräch sein. Der CDU-Außenpolitiker Eckart von Klaeden sprach sich ebenfalls für Reiseverbote aus. Dies sei zum Beispiel durch eine räumliche Beschränkung des Reisepasses nach dem Passgesetz möglich.

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