Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen werden sie hervorgelockt. Die Polizeibeamten der Fahrradstaffel sind wieder unterwegs. "Sie sollen alte Feindbilder auflösen", so die Polizei Hamburg. Wenn also ein Fahrradfahrer über den Bürgersteig brettert, dabei einen Fußgänger rammt, ins Schleudern kommt und ein parkendes Auto schrammt, ist der freundliche Polizist von der Fahrradstaffel zur Stelle um zwischen Fußgänger, Auto- und Fahrradfahrer zu vermitteln.
Bis Oktober sind die Beamten auf ihren Mountainbikes unterwegs. Genug Zeit also um sich an die Alster zu legen, ein Eis zu lutschen und die knackigen und bald auch sonnengebräunten Fahrradpolizisten bei der Arbeit zu beobachten. Die Fahrradstaffel erkennen die BeobachterInnen sofort an dem "schnittigen Outfit". In ihrer grünen Radlerhose und den muskulösen Oberschenkeln sind die Polizisten eine wahre Augenweide. Eine Schande, dass es in ganz Hamburg nur sechs von ihnen gibt.
Die Fahrradstaffel wurde 1996 gegründet um "durch präventive Einsätze die Verkehrsunfallage positiv zu beeinflussen". Unbeachtet ließ die Polizei, dass solch attraktive Fahrradpolizisten die Verkehrsunfallage auch negativ beeinflussen können. FußgängerInnen bleiben abrupt stehen, AutofaherInnen fahren über rote Ampeln nur weil sie von dem vorbeiradelnden Polizisten in Bann gezogen wurden. Unfälle könnten mutwillig verursacht werden nur um mit dem Fahrradplayboy in Kontakt zu kommen. Küsschen! Michaela
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