ST. ANDREASBERG (dpa)
Die Nationalparkverwaltung Harz hat vier weitere Luchse in die Freiheit entlassen. Damit seien seit Beginn des Wiederansiedlungsprojektes im vergangenen Jahr insgesamt sieben Tiere ausgewildert worden, teilte ein Sprecher mit. Ein männlicher und drei weibliche Luchse, die aus schwedischen Tiergehegen stammen, seien vor der Auswilderung in einem sehr großen und versteckt gelegenen Gehege über zwei Monate lang auf die neuen Lebensumstände vorbereitet worden. Sie hätten dort fast ohne Kontakt zu Menschen gelebt und eine deutliche Fluchtdistanz aufgebaut. Die ersten drei Luchse waren im letzten Jahr in die Freiheit entlassen worden. Diese Tiere haben die Umstellung auf die neue Situation nach Angaben von Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle "hervorragend gemeistert".
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