Bei den Parlamentswahlen in Kolumbien haben die Traditionsparteien eine historische Niederlage erlitten: Erstmals in der Geschichte verfügen die Liberalen und die Konservativen im Senat zusammen nicht mehr über die Mehrheit. Nach Auszählung fast aller Stimmzettel entfielen auf die Liberalen im Oberhaus nur noch 30, auf die Konservativen nur noch 13 der 102 Sitze. Der Vorsitzende der Konservativen, Carlos Holguín, trat zurück. Die meisten Stimmen erhielten Anhänger des rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Alvaro Uribe sowie das frühere Mitglied der 1990 aufgelösten Linksguerilla M-19, Antonio Navarro Wolf.
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