Der 58-jährige Hochschulprofessor ist am Wochenende zum Spitzenkandidat des Berliner Landesverbandes der Schill-Partei PRO gewählt worden. Das Problem dabei: Eigentlich gibt es noch gar keinen Berliner Landesverband der rechtspopulistischen Truppe um den Hamburger Innnensenator und ehemaligen "Richter Gnadenlos" Ronald Barnabas Schill. Allerdings existiert schon ein Bezirksverband Mitte, der nominiert. Ein Landesverband ist noch in Gründung.
Staeck ist Professor am Institut für Fachdidaktik der Technischen Universität Berlin. Er publizierte vor allem über Umweltbildung, Biologiedidaktik und Umwelterziehung. Im vergangenen Jahr wurde er vom polnischen Umweltminister für langjähriges Engagement im Nachbarland ausgezeichnet.
Mehr politische Erfahrung als Staeck hat die Berliner Sprecherin der Schill-Partei, Anke Soltkahn. Als ehemalige CDU-Politikerin und früheres Mitglied im Abgeordnetenhaus leitet sie den Aufbau der Partei in Berlin. Bisher hat die PRO in der Hauptstadt nach eigenen Angaben 307 Mitglieder. Die Schill-Partei nimmt gegen den Willen ihres Gründers an den Bundestagswahlen teil. In anderen Bundesländern scheiterten Nominierungsversuche, so am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern. Soltkahn kandidiert nicht für den Bundestag. Sie möchte die Schill-Partei zu einer landespolitischen Kraft machen: "Ich sehe meine Aufgabe darin, Rot-Rot die rote Karte zu zeigen und sie möglichst schnell aus dem roten Rathaus zu vertreiben." R.A. LOGO: PRO
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