HANNOVER dpa
Die Studentenvertretung (AStA) der Uni Hannover hat gestern gegen den Einsatz eines Spitzels in den eigenen Reihen protestiert. Der Verfassungsschutz habe von Mai 1999 bis April 2001 eine 28 Jahre alte Studentin ins Presse-Referat des AStA eingeschleust. "Da die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von verdeckten Ermittlern oder V-Leuten sehr eng gefasst sind, wäre ein solcher Einsatz nur dann rechtens gewesen, wenn vom AStA eine konkrete Gefahr ausgegangen wäre", sagte AStA-Mitglied Marian Drews. Nun müsse geklärt werden, auf welcher Grundlage der Einsatz stattgefunden habe und welche Personen und Studentengruppen bespitzelt worden seien. Der AStA forderte, alle gewonnenen Daten zu vernichten.
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