Die dänische Regisseurin Annette K. Olesen (36) hat an der renommierten Danish Film School studiert. Ihr Abschlussfilm "10:32 tirsdag - en kaerligheds historie" ("10.32 Uhr am Dienstag - eine Liebesgeschichte") wurde weltweit auf Festivals gezeigt. Mit "Kleine Missgeschicke" drehte sie ihren ersten Spielfilm. Der Film wurde nach der Methode des britischen Regisseurs Mike Leigh entwickelt: Die Darsteller erarbeiten in langen Proben ihre Figuren und deren Beziehungen zueinander, die Regie überwacht diesen Prozess, der Autor gewinnt aus den dabei entstehenden Geschichten ein Drehbuch. Herausgekommen ist eine Familiengeschichte, in der wenig geschieht und doch viel erzählt wird: Eine Mutter stirbt, Gewohnheiten verlieren ihren Sinn, Beziehungen werden neu definiert, Lebensinhalte in Frage gestellt.
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