Der Berlin-Marathon ist gestern von einem tragischen Todesfall überschattet worden. Einen Kilometer vor dem Ziel brach ein 50 Jahre alter Mann zusammen, der wahrscheinlich aus Hamburg stammt. "Wir vermuten, dass es eine klassische Überforderung war", sagte Rennarzt Willi Heepe. Dem Mann soll ein Sprint zum Verhängnis geworden sein. Es war der fünfte Todesfall in der 29-jährigen Geschichte des Berlin-Marathons. Bei Kilometer 24 musste zudem ein 55 Jahre alter Mann wiederbelebt und in das Steglitzer Uniklinikum gebracht werden. Er litt laut Heepe unter einer schweren Erkrankung der Herzkranzgefäße: "Alle drei waren fast zu. Wie er damit laufen konnte, ist mir schleierhaft." Im Rennen der Skater gab es einen Zusammenstoß, in den zwölf Skater verwickelt waren. Bis zum Sonntagabend war von zwei Knochenbrüchen die Rede. Insgesamt starteten am Sonntag rund 32.800 Läufer, 8.400 Skater, 121 Rollstuhlfahrer und 134 Powerwalker.
DPA/DDP
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