betr.: "Magie und Wunderheilung", taz vom 1. 11. 02
Dazu, dass die traditionelle tibetische Medizin ein esoterisches Lügengebilde sei, voller Brimborium, "wissenschaftlich unbewiesen" und im Zweifelsfall schädlich, nur so viel: Ich bin an MS erkrankt und hatte über Jahre viele und teils heftige Schübe. Seit ich regelmäßig tibetische Medizin einnehme (aber die originale aus Tibet bzw. aus Indien; das gepanschte Zeug aus der Schweiz, von dem hier geschrieben wurde, würde ein autorisierter tibetischer Arzt doch nie verwenden!), bin ich praktisch schubfrei, vorhanden gewesene MS-Schäden, auf die auch kein Kortison ansprach, sind bis auf wenige Rückstände wieder verschwunden. Und das, ohne dass ich in ein esoterisches Gebäude hätte eintreten müssen! Ich nehme die Medizin, und sie wirkt.
Dass es hier, wie bei vielen alternativen Dingen, Gesundbeter und Blender gibt, ist wohl so. Dass man als Journalist aber eine Verantwortung hat und eine Medizin, die nicht nur jahrhundertealt ist, sondern auch seither wirkt!, nicht mal eben so in den Eimer schreiben kann/darf, jedoch allemal auch. STEFAN FLACH, Berlin
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