Die Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz protestiert gegen Notlandungen auf den innerstädtischen Flughäfen. Dabei müssten die gefährdeten Flugzeuge kilometerweit ohne jegliche Ausweichmöglichkeiten über dicht besiedelte Wohngebiete einschweben, heißt es in einem am Dienstag verbreiteten offenen Brief. Die Deutsche Flugsicherung GmbH wird aufgefordert, künftig keine "absturzbedrohten" Maschinen auf den Airports Tegel und Tempelhof landen zu lassen. Stattdessen solle der Flughafen Schönefeld genutzt werden. Innerstädtische Notlandungen seien "verantwortungslos und leichtsinnig". Erst am Montag war eine Frachtmaschine vom Typ Fokker 27 wegen angeblicher Rauchentwicklung zehn Minuten nach ihrem Start wieder in Tempelhof notgelandet. Eine Überprüfung ergab jedoch keinerlei Hinweis auf eine Rauchquelle. Die Rauchschwaden könnten durch Kondenswasser an den Tragflächen entstanden sein, sagte ein Polizeisprecher. DDP
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