"Einen fatalen Privatisierungskurs" hat der GAL-Abgeordnete Christian Maaß den Hamburger Wasserwerken (HWW) vorgeworfen. Zugleich kritisierte er eine Stellungnahme von Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) als "lau".
Nach Informationen der taz hamburg wird derzeit hinter verschlossenen Türen über eine Privatisierung der HWW und einen Ringtausch mit dem E.ON-Konzern verhandelt. Danach könnte E.ON Anteile an seiner Tochterfirma Gelsenwasser auf die HWW übertragen und dafür im Gegenzug 49 Prozent an den Wasserwerken erhalten. HWW-Geschäftsführer Hanno Hames hatte kürzlich einen solchen Deal angedeutet, Peiner hatte lediglich erklärt, es gebe keine Verhandlungen über "einen Kauf oder Verkauf".
Maaß wendet sich gegen eine solche schleichende Privatisierung: "Das Lebensmittel Wasser muss in öffentlicher Hand bleiben." Der Senat, fordert Maaß, müsse sich von diesen Plänen "klar distanzieren". smv
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