HAMBURG taz
Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hatte die 600 Rekruten aufgefordert, "sich nicht zu verstecken". Das erste Bundeswehrgelöbnis auf dem Hamburger Rathausmarkt seit 26 Jahren fand am Montagabend dennoch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 3.500 Polizisten und Feldjäger hatten die Hamburger Innenstadt weitgehend abgeriegelt.
Einige der gut 2.000 Gegendemonstranten versuchten im Laufe des Abends mehrfach vergeblich, zum Rathausmarkt vorzudringen. Sechzehn wurden festgenommen, ein Fotograf der Bild-Zeitung leicht verletzt, als er einen Stein an den Kopf bekam.
Das Gelöbnis war vor allem auf Betreiben der regierenden CDU in die Innenstadt geholt worden. Mehrere Abgeordnete von CDU und vom Koalitionspartner Schill-Partei zeigten sich denn auch in Uniform. Bürgermeister Ole von Beust (CDU) stellte weitere feierliche Gelöbnisse in Aussicht. AHA
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