WASHINGTON ap
Das Weiße Haus hat im Entwurf für den US-Umweltschutzbericht alle Hinweise auf Gesundheits- und Umweltgefahren durch Klimawandel streichen lassen. Das geht aus internen Dokumenten der US-Umweltschutzbehörde EPA hervor. Demokratische Senatoren warfen dem Weißen Haus daraufhin vor, den Bericht entsprechend den skeptischen Ansichten von Präsident George W. Bush zum Klimawandel "frisiert" zu haben. In einem internen Memorandum von EPA-Mitarbeitern vom 29. April hieß es, die vom Weißen Haus durchgesetzten Änderungen "repräsentieren nicht länger den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel". Die EPA habe aber dem Drängen der Regierung nachgegeben, damit der Bericht mit seinen Feststellungen über die Gefahren der Luftverschmutzung und den Zustand der Trinkwasserversorgung veröffentlicht wird. Der Vorsitzende des Ausschusses im Weißen Haus für Umweltqualität, James Connaughton, sagte dagegen, es seien nur Ungenauigkeiten und Redundanzen entfernt worden.
Blättern Sie in der aktuellen Ausgabe der tageszeitung.
Blättern Sie in den Ausgaben der letzten Monate.
Suchen Sie Artikel auf taz.de (seit Juni 2007).
Suchen Sie Artikel aus der gedruckten tageszeitung. Unser Printarchiv enthält (fast) alle Texte der gedruckten taz seit September 1986 sowie die Artikel der Monde diplomatique seit 1995.
Falls Sie schon registrierte/r Archiv-Nutzer/in sind, loggen Sie sich bitte ein.
oder: Melden Sie sich als ArchivnutzerIn an.
oder: bestellen Sie die neue taz-Archiv-DVD (mit den Texten von Sept. 1986 bis 31.05.2009). Sie erhalten Ihre Zugangsdaten zum Archiv zusammen mit der DVD per Post.
oder: Lassen Sie uns für Sie recherchieren:
Wenden Sie sich an den taz-Recherchedienst, wenn Sie ältere taz-Ausgaben oder Artikel und Themen aus der taz benötigen.
Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation lizenzen@taz.de.