Eine Zusammenarbeit zwischen Hollywood und dem US-Verteidigungsministerium gibt es seit 1915, als Filme über (frei erfundene) deutsche Gräueltaten in Belgien entstanden. Während des Zweiten Weltkriegs rekrutierte der Harvard-Professor Harry Murray im Auftrag des Office of Strategic Service John Ford und Marlene Dietrich zur psychologischen Kriegführung. Im Kalten Krieg änderte sich das Feindbild: Die Filmindustrie beförderte Rommel zum Wüstenfuchs, Captain America kämpfte gegen Kommunisten. Das ist heute nicht anders. Bereits kurz nach dem 11. September 2001 planten das Weiße Haus und Hollywood eine "Arts and Entertainment Task Force". Im Irakkrieg engagierte Pentagonchef Rumsfeld George Allison, der schon für Disney Kulissen gestaltet hatte, um das Pressezentrum in Katar auszustaffieren. Jerry Bruckheimer ("Pearl Harbor") traf sich bereits mit Rumsfeld, um den Film zum Krieg zu drehen. Zunächst aber wird NBC einen TV-Film über Jessica Lynch produzieren, deren Befreiung das Pentagon inszeniert und gefilmt hatte. Kameramann war dabei ein Assistent von Ridley Scott bei dessen Dreharbeiten zu "Black Hawk Down". ESCH
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