• 30.07.2003

bedauern der us-regierung

Leider nicht mehr Iraker getötet

US-Vizeaußenminister Richard Armitage hat am Montag dem US-Nachrichtensender CNN gegenüber sein Bedauern geäußert, dass bei den regulären Kämpfen zwischen den US-Truppen und der irakischen Armee nicht mehr Iraker getötet worden seien. "Wir dachten […], offen gesagt, dass wir viel mehr von ihnen töten würden, und darum eine etwas bessere Sicherheitslage hätten", sagte Armitage.

Der ehemalige irakische Machthaber Saddam Hussein muss nach den Worten von Armitage mit seiner Tötung rechnen, falls eine Gefangennahme US-Soldaten in Gefahr brächte. "Falls Saddam Hussein sicher gefasst werden kann, ohne dass dabei US-Soldaten zu Schaden kommen, wäre das großartig", sagte er. Falls das Leben von US-Soldaten aber auf dem Spiel stehe, "dann sollte er getötet werden". Armitage zeigte sich optimistisch, dass Saddam Hussein bald gefasst werden würde: "Es scheint, dass seine Tage gezählt sind." AFP

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff