MÜNCHEN dpa/ap
Der geplante Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Bayern nach Berlin kostet nach Einschätzung des Personalrats mindestens eine Milliarde Euro. Das berichtete der bayerische Staatskanzleichef Erwin Huber (CSU) am Donnerstag nach einem Treffen mit der BND-Personalvertretung. Zu dieser Summe kämen noch Zusatzkosten für Zwischenumzüge hinzu, die aus dem laufenden Haushalt des Geheimdienstes finanziert werden müssten. Das sei "Zweckentfremdung von Haushaltsmitteln", sagte Huber. Er sei sich mit dem Personalrat einig, dass es "keine einsichtigen Gründe" für die Verlegung der BND-Zentrale von Pullach bei München nach Berlin gebe. Die Bundesregierung hatte Mitte April beschlossen, den Dienst mit seinen insgesamt über 5.000 Mitarbeitern ganz in die Hauptstadt zu verlagern, 1.000 sind schon dort.
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