• 25.10.2003

Abschiebung nach Afghanistan

Hamburg will den Sonderweg

500 Afghanen demonstrierten im Rahmen des Aktionstages vor der Ausländerbehörde gegen die geplante Zwangsabschiebung in ihre Heimat, in der es noch immer keine sichere Zukunft gebe. Von den 10.500 abschiebegefährdeten Afghanen in Hamburg stehen laut dem "Netzwerk Afghanistan" zudem über 100 auf den Todeslisten islamistischer Fundamentalisten. "Ich will kein Kopftuch tragen und habe Angst davor, geraubt zu werden", spricht Helai (14) die Sorgen vieler junger Frauen aus. Zudem steige die Kriminalitätsrate im Land an. Trotzdem drängt Innensenator Dirk Nockemann auf Abschiebung. Nachdem die freiwillige prämienunterstützte Rückkehr von nur 23 Afghanen in Anspruch genommen wurde, will Hamburg als einziges Bundesland im Dezember mit Zwangsabschiebungen beginnen. SK

Archiv

Blättern Sie in der aktuellen Ausgabe der tageszeitung.

Blättern Sie in den Ausgaben der letzten Monate.

Suchen Sie Artikel auf taz.de (seit Juni 2007).

Suchen Sie Artikel aus der gedruckten tageszeitung. Unser Printarchiv enthält (fast) alle Texte der gedruckten taz seit September 1986 sowie die Artikel der Monde diplomatique seit 1995.

Falls Sie schon registrierte/r Archiv-Nutzer/in sind, loggen Sie sich bitte ein.

oder: Melden Sie sich als ArchivnutzerIn an.

oder: bestellen Sie die neue taz-Archiv-DVD (mit den Texten von Sept. 1986 bis 31.05.2009). Sie erhalten Ihre Zugangsdaten zum Archiv zusammen mit der DVD per Post.

 

oder: Lassen Sie uns für Sie recherchieren:

Wenden Sie sich an den taz-Recherchedienst, wenn Sie ältere taz-Ausgaben oder Artikel und Themen aus der taz benötigen.