Angesichts der Lehrerproteste gegen die Dominanz der Wirtschaft in der geplanten Berufsschul-Stiftung hat die Bildungsbehörde eingelenkt und eine paritätische Besetzung der Spitzengremien zugesichert. Anders als bisher vorgesehen, würden weder im Stiftungskuratorium noch im Lenkungsausschuss der Schulen Wirtschaftsvertreter die Mehrheit haben, sagte Behördensprecher Alexander Luckow. Komme im Lenkungsausschuss, eine Art Aufsichtsrat in den Schulen, keine Mehrheit zustande, müsse das Kuratorium entscheiden.
Darin sollen sich zehn Staats- und zehn Wirtschaftsvertreter gegenübersitzen. "Um dem Staat das letzte Wort zu überlassen", so Luckow, übernähme ein Behördenvertreter den Vorsitz. Damit reagiere Senator Rudolf Lange (FDP) auf die Forderung der Schulleiter, die "staatliche Verantwortung für die Schulen sichtbar zu machen". WEI
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