Die Großdemo am Wochenende bildete einen Höhepunkt im andauernden Studi-Streik. Miriam Pieschke war nur eine von 4.000 Studierenden, die am Samstag auf die Straße gingen. Sie wehren sich seit Wochen mit Aktionen gegen Kürzungen des rot-roten Senats, der an den drei großen Unis rund 75 Millionen Euro zwischen 2006 und 2009 sparen will. Außerdem demonstrieren die Studis für 135.000 ausfinanzierte Studienplätze in Berlin und gegen Gebühren für Langzeitstudenten. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Roten Rathaus kritisierten zahlreiche Redner die Politik des rot-roten Senats. Als Vertreter der Humboldt-Universität (HU) rief der ehemalige Berliner Schülersprecher Peter Hartig zum gemeinsamen Protest aller von Kürzungen bedrohter Gruppen auf. Es dürfe nicht sein, dass zur Finanzierung der Berliner Unis Schulen oder Schwimmbäder geschlossen werden. An den kommenden Samstagen sind weitere Demonstrationen geplant.
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