Der Stadtentwicklungsausschuss Nord hat sich am Donnerstagabend einstimmig für eine Siedlung im ehemaligen Anzuchtgarten des Ohlsdorfer Friedhofs ausgesprochen. Damit dürfte die Feststellung eines entsprechenden Bebauungsplanes Formsache sein. Gegen die Bebauung kämpft eine Bürgerinitiative aus Klein Borstel, die Schaden für den Stadtteil befürchtet und davor warnt, das Friedhofsareal anzutasten.
Anders als 1998 einmal geplant, sollen auf dem 9,3 Hektar großen Gebiet am S-Bahnhof Kornweg nur maximal 220 statt 450 Wohnungen gebaut werden und das in höchstens zweistöckigen Häusern. Auf die Bebauung angrenzender Kleingärten verzichten die Planer. Um eine direkte Verbindung zur Wellingsbütteler Landstraße zu schaffen, wird die Straße Kleine Horst unter der S-Bahn tiefer gelegt. Ob es ein autofreies Wohnprojekt geben wird, entscheidet die Kommission für Bodenordnung. knö
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