Nachdem ein psychisch kranker Marokkaner eine 26-jährige Spanierin ermordet hatte, kam es im Februar 2000 in El Ejido zur Jagd auf die "Moros" (Mauren), wie marokkanische Einwanderer abschätzig genannt werden. Geschäfte, Kneipen, Autos, Hütten und eine Moschee wurden zerstört, 70 Menschen verletzt. Nach einem Streik der marokkanischen Landarbeiter wurde ein offizieller Hilfsplan unterzeichnet.
Nur ein einziger Punkt ist umgesetzt: Die Polizeiwache wurde aufgestockt. Den Immigranten nutzt dies wenig. Anzeigen wegen rassistischer Überfälle werden in den meisten Fälle nicht verfolgt. Das zeigt eine neue Statistik von SOS Rassismus: Von 693 während der Pogrome erstatteten Anzeigen führte keine einzige zum Prozess. RW
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