KÖLN afp
Knapp ein Jahr nach dem Sturz von Machthaber Saddam Hussein zieht eine Mehrheit der Iraker einen "starken Führer" einer demokratischen Regierungsform vor. Das ergab eine gemeinsame Umfrage internationaler Sendeanstalten. Für "einen einzelnen starken irakischen Führer" sprechen sich demnach 47 Prozent der befragten Iraker aus, nur 28 Prozent für eine "irakische Demokratie" und 10 Prozent für eine religiöse Führung des Landes. Bei der letzten Umfrage im Herbst 2003 lag die Demokratie noch deutlich vor dem "starken Führer". Den Irakkrieg beurteilen die Befragten zu fast gleichen Teilen als "Befreiung des Irak" und als "Demütigung".
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