• 01.04.2004

Die 1972 geborene Regisseurin BARBARA ALBERT ist eine wichtige Figur im neuen österreichischen Film. Nach dem Filmstudium gründete sie mit Jessica Hausner, Antonín Svoboda und Martin Gschlacht die Filmproduktion coop 99. "Böse Zellen" ist nach "Nordrand" (1999) ihr zweiter eigener Spielfilm. Sie beschreibt darin die kleinen Dramen der Gebeutelten, Schüchternen und Gleichgültigen zwischen Schule und Einkaufszentrum, Friedhof und Kirchenchor. Albert schreibt außerdem Drehbücher für befreundete Filmemacher, zum Beispiel für Nina Kusturica. Das Ergebnis der Zusammenarbeit, "Auswege", lief auf der diesjährigen Berlinale. M. HERMES

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