DUISBURG taz
Heute um 18 Uhr wollen etwa 200 Linke und Antifaschisten in Duisburg-Marxloh gegen die Besatzung des Iraks demonstieren. Eine parallele Aktion, an dem sich das "Antifaschistische Komitee Duisburg" beteiligt, ist die Sammelaktion "10 Euro für den Irak". "Wir haben nicht vor, Waffen zu kaufen", versichert Henning von Stoltzenberg vom Antifakomitee. Der politische Widerstand sei jedoch völkerrechtlich legitim und den wolle man "symbolisch" unterstützen. "Aber wir werden den Leuten vor Ort nicht vorschreiben, wofür sie das Geld ausgeben sollen."
Dass sich die Antifa nicht dafür interessiert, wer sie unterstützt zeigt die Sympathisantenliste im Internet: Auf Platz Nummer 98 befindet sich der bayerische Landesvorstand der NPD, Guenter Kursawe. Skurrilerweise war dieser unter anderem Aktivist der "Antikommunistischen Aktion", die Skinheads und Hooligans gegen linke Gruppen mobilisiert. Seit 2002 ist Kursawe Landesvorstand der NPD. "Das haben wir nicht gewusst," sagt Henning von Stoltzenberg. Er habe Kursawe jetzt von der Liste genommen. NAW
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