BERLIN taz
Der ehemalige Bundeswehrgeneral und Chef des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Reinhard Günzel, wagt sich nach seiner unehrenhaften Entlassung aus der Deckung. Auf einer von der Rechtspostille Jungen Freiheit und dem "Institut für Staatspolitik" organisierten Veranstaltung sprach Günzel unter anderem über das "Ethos des Generals". Er wetterte vor rund 400 Zuhörern gegen "das Krebsgeschwür Political Correctness" und gegen "den Zwang, der Singularität des Holocaust unsere Reverenz zu erweisen". Verteidigungsminister Peter Struck hatte Günzel entlassen, nachdem er dem CDU-Abgeordneten Martin Hohmann zu dessen als antisemitisch kritisierten Rede gratuliert hatte. Hohmann saß bei Günzels Vortrag in der ersten Reihe.
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