Die Konzernzentrale des Mobilfunkers Vodafone (früher Mannesmann) erhielt am Montag Besuch von Mitgliedern der Globalisierungsorganisation Attac. Diese protestierten, dass Vodafone nachträglich 50 Milliarden Euro Verlust aus dem Kauf von Mannesmann in ihren Bilanzen ausweisen will. Falls das von den Finanzbehörden als rechtmäßig eingestuft wird, müsste der deutsche Fiskus 20 Milliarden Euro Steuern zurückzahlen. Attac hat deshalb eine Kampagne gestartet, um Vodafone unter Druck zu setzen. Unter www.attac.de/vodaklau gibt es weitere Informationen sowie einen "Mailomat". Damit können alle ihre Kritik an dem Steuersparversuch zum Ausdruck bringen. Die Mail wird dann an Mannesmann-Manager weitergeleitet. Von diesem Service machten innerhalb von 12 Stunden bereits 3.100 Leute Gebrauch, so gestern die Angaben auf der Attac-Website. FOTO: AP
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