Havel und Spree sollen mit neuer Technik jetzt noch sauberer werden. Die Berliner Wasserbetriebe planen, sowohl das Regenwasser als auch das mit Regen verdünnte Schmutzwasser der Mischkanalisation künftig effektiver zu filtern, bevor es in die Flüsse läuft. "Allein das Sanierungsprogramm für die Mischkanalisation wird auf 15 Jahre verteilt rund 70 Millionen Euro kosten", sagte gestern Ludwig Pawlowski, Technischer Vorstand der Wasserbetriebe. In der Mischwasserkanalisation der Innenstadt soll das Speichervolumen durch Pufferbecken und Wehre bis 2020 auf 200.000 Kubikmeter vervierfacht werden: Bei Wolkenbrüchen sei so zu verhindern, dass das Mischwasser ungeklärt in die Flüsse laufe. Pawlowski erklärte auch das wassertechnische Kernproblem: "Die Spree ist eigentlich kein Fluss, sondern eine aufgestaute Seenkette." DPA, TAZ
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