Der am Wochenende beim SPD-Parteitag aufgeflammte Streit um den Palast der Republik geht weiter. Die Sozialdemokraten hatten dafür gestimmt, die Ruine des von Asbest befreiten Palastes weiter zu nutzen. Das Gebäude soll nach SPD-Willen nicht fallen, bis die Finanzierung des geplanten Schloss-Neubaus geklärt ist. Kultursenator Thomas Flierl (PDS) begrüßte das Votum: Damit sei ein übereilter Abriss von Berliner Seite vom Tisch. SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller stellte sich offen gegen den Beschluss. Auch die CDU-Fraktion kritisierte die Entscheidung. Sie beantragte für die Abgeordnetenhaussitzung am Donnerstag dazu eine aktuelle Stunde. DDP, TAZ
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