• 20.12.2004

Minimalkonsens in Buenos Aires

BUENOS AIRES afp Zum Ende der Weltklimakonferenz in Buenos Aires haben sich die EU und die USA auf einen Minimalkompromiss zur künftigen Klimapolitik geeinigt. Beide Seiten vereinbarten am Samstag ein informelles Nachfolgetreffen für Mai 2005 in Bonn. Weiterhin unklar ist, was auf das Kioto-Protokoll zur Reduzierung von Treibhausgasen folgen soll, das die USA ohnehin nicht unterzeichnet haben. Das Protokoll tritt am 16. Februar in Kraft und wird 2012 auslaufen. In dem nach zähem Ringen erzielten Kompromiss setzten die USA durch, dass es im kommenden Jahr nur ein einziges Treffen geben wird. Die Europäer erreichten, dass es mehrere Tage dauern soll. Zudem soll nicht nur über die aktuelle Klimapolitik, sondern auch damit verbundene Zukunftsfragen beraten werden. Saudi-Arabien ließ noch offen, ob es den Konsens von Buenos Aires annehmen werde. Gegner des Kioto-Protokolls sind auch der zweitgrößte Treibhausgasproduzent China und Indien, dessen Volkswirtschaft ebenfalls ein rapides Wachstum verzeichnet.

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff