BIELEFELD dpa
Der einstige Vorzeige-Jungunternehmer Lars Windhorst (28) steht nun auch privat vor dem Ruin. Er habe Insolvenz über sein Privatvermögen angemeldet, schrieb das Westfalen-Blatt gestern. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg bestätigte den Bericht. Windhorst, der aus Rahden in Ostwestfalen stammt und in Berlin lebt, habe 55 Gläubiger angegeben, denen er 63 Millionen Euro schulde. Windhorst sorgte in den 90er-Jahren für Aufsehen. Als 16-Jähriger gründete er ein Unternehmen für Computerzubehör. Daraus wurde schnell ein weit verzweigter Konzern mit rund 90 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Dieser brach aber genauso schnell wieder zusammen. Für drei seiner Firmen musste er inzwischen Insolvenz anmelden. Gegen Windhorst ermittelt auch die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts.
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