Die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hat den Verdacht der FDP zurückgewiesen, mit dem Erwerb des Kulturzentrums Haus Schwarzenberg bahne sich ein "zweites Tempodrom" an. Das vom privaten Schwarzenberg e. V. initiierte Kulturzentrum war Ende Juli in der dritten Runde eines Zwangsversteigerungsverfahrens je zur Hälfte von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Mitte und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie gekauft worden. Der FDP-Abgeordnete Klaus-Peter von Lüdeke fragte nun in einer parlamentarischen Anfrage, ob hier nicht wieder die Allgemeinheit für Kosten und Risiken eines ambitionierten kulturellen Privatvorhabens einstehen müsse. Diese Lösung habe die einzige Gewähr geboten, andere im Haus Schwarzenberg beheimatete Gedenkstätten zu erhalten, erklärte die Senatorin. DPA
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