Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will Mai-Demonstranten unter Druck setzen. "Wir werden im April Krawallmacher, die bereits in den Vorjahren in der Walpurgisnacht oder am 1. Mai Straftaten begangen haben, Hausbesuche abstatten", sagte der SPD-Politiker. Dabei solle ihnen klipp und klar gesagt werden: "Wir haben dich im Auge. Wenn du dich in der Nähe von Ausschreitungen aufhältst, gehst du ein erhebliches Risiko ein", sagte der Innensenator weiter. Im vergangenen Jahr waren nach den Mai-Ausschreitungen 97 Haftbefehle erlassen worden. Die Polizei hatte mit Steckbriefen nach den Leute gefahndet. Die Sicherheitsbehörden wollen laut Innensenator auch wieder mit türkischen und arabischen Organisationen sprechen, damit diese Kinder und Jugendliche von Straftaten abhalten. Dies habe sich bewährt. DPA
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