Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hat in der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit gegen eine multikulturelle Gesellschaft polemisiert. Eine "Mafia der Gutmenschen" sei für die gescheiterte Integrationspolitik verantwortlich. Buschkowsky warf der Gesellschaft Doppelmoral vor, weil viele Menschen weit mehr empört seien, wenn Ausländer rechtsextremer Gewalt zum Opfer fielen, als wenn türkische Frauen für die Familienehre erschossen würden. Der SPD-Politiker griff auch den Integrationsbeauftragten Günter Piening scharf an. "Der Mann leidet an Wirklichkeitsverweigerung." Bis in die jüngste Zeit besetze man die Stellen der Ausländerbeauftragten mit "Gutmenschen und sozialromantischen Multikulti-Träumern." Von der PDS wurde Buschkowsky wegen des Interviews scharf kritisiert. DPA
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