• 22.03.2005

WELTWASSERTAG

Die Belastung deutscher Gewässer mit giftigen Chemikalien ist gestiegen. Rund 4,3 Millionen Liter wassergefährdender Stoffe sind 2003 bei Unfällen ausgetreten und nicht wiedergewonnen worden, teilte das Statistische Bundesamt gestern zum heutigen Tag des Wassers mit. Dies entspreche einer durchschnittlichen Zunahme von 29 Prozent pro Jahr seit 2001. 6.894 Unfälle wurden von 2001 bis 2003 registriert; dabei traten insgesamt 15.500 Kubikmeter giftiger Substanzen aus, wie etwa Mineralölprodukte. Rund 5.300 Kubikmeter davon konnten aber wiedergewonnen werden. Für Schadensbekämpfung gaben die Behörden rund 34,2 Millionen Euro aus. Insgesamt zählen etwa 2.400 Substanzen zu den wassergefährdenden Stoffen. Die meisten Unfälle passierten laut dem Bundesamt beim Transport. (dpa)

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