ESSEN taz
Heute besetzen Studierende der Universität Duisburg-Essen ihren Campus. Schon seit Sonntag haben sich 50 zukünftige AkademikerInnen mit Zelten die Essener Uni-Wiese belagert, um gegen die aktuelle Bildungspolitik zu protestieren. "Die Landtagswahl war keine Richtungswahl", sagt Asta-Referent Thomas Falk. Schon Rot-Grün habe mit den Studienkonten Studiengebühren eingeführt. "Schwarz-Gelb ist nur offensiver: Es gibt Studiengebühren ab dem ersten Semester", so Falk. Die CDU hatte angekündigt, bis zu 500 Euro Gebühren pro Semester zu erheben.
Die Studierenden kündigen an, nun verstärkt auf die Straße zu gehen. "Studierenden aus unteren Schichten wird der Zugang zur Universität verwehrt", so Falk. Die angekündigte schwarz-gelbe Politik werde viele Studierende in den Ruin treiben. Anfang Juni rufen die Studierendenvertreter zu einer landesweiten Demo auf. JOE
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