Die Schwurgerichtskammer des Oberlandesgerichtes hat den Kriminalbeamten und Kritischen Polizisten Thomas Wüppesahl am Donnerstagnachmittag zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt (taz berichtete gestern). Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Wüppesahl vergangenen Herbst aus Geldnot zusammen mit einem Freund einen Raubmord vorbereitet hat. Wüppesahl selbst hatte behauptet, das Ganze nur inszeniert zu haben, um den vermeintlichen Komplizen als V-Mann der Polizei zu enttarnen und dieser rechtswidrige Machenschaften nachzuweisen. Nachdem der Prozess sich seit März hingezogen hatte, nahm sich das Gericht zur Urteilsverkündung gerade eine halbe Stunde Zeit. Es ist davon auszugehen, dass Wüppesahl gegen seine Verurteilung Rechtsmittel einlegen wird. EE
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