FRANKFURT/MAIN ap
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert, dass Langzeitarbeitslose Schulbücher für ihre Kinder grundsätzlich nicht selbst bezahlen müssen. In den meisten Bundesländern gelte keine Lehr- und Lernmittelfreiheit für ALG-II-Empfänger, so GEW-Vorständlerin Ilse Schaad gestern. Die GEW fordere eine schnelle Änderung der gesetzlichen Regelungen. Man beobachte mit Sorge, dass Schulbuchkosten zunehmend auf die Eltern abgewälzt würden. In Sachsen-Anhalt zum Beispiel müssten Eltern mehr als 300 Euro für Schulbücher zahlen.
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