Die Berliner Diakonie hat die Verteuerung des Sozialtickets vom 1. August an scharf kritisiert. Der Preis der ermäßigten Monatskarte steigt dann von 32 Euro auf 33,50 Euro. "Für die Berechtigten ist das eine Katastrophe", sagte Susanne Kahl- Passoth, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin. Bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II seien beispielsweise für Fahrscheine nur rund 19 Euro im Monat vorgesehen. Der hohe Preis des Sozialtickets werde zur weiteren Isolierung von Arbeitslosen führen. 2004 war das Sozialticket für 20 Euro trotz großer Proteste abgeschafft worden. Diese Jahr wurde es nach langen Verhandlungen für 32 Euro wieder eingeführt. Bus- und Bahnfahren wird in Berlin ab 1. August für alle Kunden rund 2,8 Prozent teurer. dpa
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