• 05.08.2005

DIE AGRARPOLITIK DER ANDEREN PARTEIEN

Das planen die anderen Parteien in ihren Wahlprogrammen: Die SPD fördert die konventionelle Landwirtschaft und den ökologischen Landbau. In Bioenergien und nachwachsenden Rohstoffen sieht sie "alternative Einkommensquellen" für Bauern. Sie befürwortet ein Verbraucherinformationsgesetz. Zur grünen Gentechnik äußern sich die Sozialdemokraten nicht. Beim jetzigen Koalitionspartner ist das anders: Die Grünen "wehren" sich gegen die "Gentechnik auf dem Teller und auf dem Acker". Sie unterstützen eine "ökologisch und ökonomisch nachhaltige Wirtschaftsweise". Sie wollen auch ein Verbraucherinformationsgesetz. Die FDP stoppt indes "ideologische Fehlentwicklungen, wie die sogenannte Agrarwende". Sie streicht Geld aus "Ökospielereien", wie dem Bundesprogramm Ökolandbau. Bauern erhalten nur noch eine "Kulturlandschaftsprämie". Die Liberalen schaffen zudem "Sonderwege im Tier- und Umweltschutz" ab. Die grüne Gentechnik hat für sie Zukunft. Die Linke.PDS fordert ein Verbot der Käfighaltung. Sie setzt sich vor allem dafür ein, dass EU-Subventionen für Tiertransporte gestrichen werden. Zur grünen Gentechnik oder Biolandwirtschaft äußert sich die Partei nicht. Ihr Programm ist allerdings auch noch vorläufig. HG

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff