• 08.08.2005

Private mit ins Sanierungsboot

Senat will Schulgebäude auch mit Hilfe privater Investoren sanieren. Prüfung läuft

Bremen taz Bildungssenator Willi Lemke (SPD) will sie sanieren, und dafür muss er andere verkaufen. Die Rede ist von den Schulgebäuden in Bremen, von denen viele dringend renoviert werden müssen. Ob der Senat auch mit privater Hilfe die maroden Schulen sanieren will, das wollte jetzt die CDU-Fraktion vom Senator wissen.

Generell will Lemke auch so genannte Public-Private-Partnerships für die Sanierung der Schulen prüfen. Entscheidend sei, ob diese Modelle im "Vergleich zu Eigenlösungen die wirtschaftlichste Handlungsalternative" seien. Dies erhofft sich der Senat offenbar für das Schulzentrum Rockwinkel, das ein Pilotprojekt sein soll. Private Interessenten konnten sich bis zu diesem Monat bewerben. Nun soll geklärt werden, ob die Privaten billiger bauen oder eine Eigenlösung wirtschaftlicher ist.

Von dieser Entscheidung "verspricht sich der Senat richtungsweisende Aussagen", heißt es in der Antwort der Regierung. Wenn nach dem jüngst vom Bildungssenator vorgelegten Schulstandortkonzept verschiedene Schulen zusammengelegt oder einzelne geschlossen werden, könnten weitere Um- oder Anbauten an den verbliebenen Standorten nötig sein. Diese könnten gebündelt werden, um private Investoren anzulocken, so der Senat. Bei welchen Schulen das genau der Fall sein könnte, ist offenbar noch nicht klar.

ky

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff