WALTER RIESTER, 61, kam 1998 als "Quereinsteiger" ins erste rot-grüne Kabinett. Zuvor war er zweiter Vorsitzender der IG Metall. Als Arbeits- und Sozialminister wurde der ehemalige Fliesenleger 2002 nach der Bundestagswahl von Kanzler Gerhard Schröder entmachtet und durch den "Super-Minister" Wolfgang Clement ersetzt. Das Ministerium wurde zerschlagen, Clement wurde Arbeits- und Wirtschaftsminister, die Rente wanderte zur Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Riesters Erbe wird die "Riester-Rente" bleiben, die staatlich geförderte private Altersvorsorge. Zur kommenden Wahl tritt Riester im Wahlkreis Göppingen als Direktkandidat der SPD an. Und er hat in Baden-Württemberg einen sicheren Listenplatz bekommen. UWI
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