HAVANNA afp
Kuba und Venezuela, beide mit den USA verfeindetet, haben Washington medizinische Hilfe angeboten. Kubas Staatschef Fidel Castro sagte in einer Fernsehansprache, ingesamt könnten 1.100 Ärzte mit 26,4 Tonnen Medikamenten in die USA entsandt werden. "Wir bieten ganz konkrete Dinge an, Ärzte am Ort der Tragödie, was genau das ist, woran es im Moment fehlt." Venezuela bot Hilfsgelder von 1 Millionen Dolllar, Notfallteams, Wasserreiniger, Stromgeneratoren, Lebensmittel und Decken an.
NEW ORLEANS afp
In den Gefängnissen von New Orleans ist es zu Chaos gekommen. Nachdem sie drei Tage ohne Nahrung und Wasser geblieben waren, sprangen nach Angaben eines Wachmanns mehrere Häftlinge in ihrer Verzweiflung aus den Fenstern. Dabei seien sie in Stacheldraht gefallen und hätten dort mehrere Stunden ausharren müssen. Mehrere Gefangene hätten Löcher in Wände geschlagen und seien entkommen. "Es gab keinen Plan für solch eine Situation."
WASHINGTON rtr
Die US-Regierung hat drei Luxus-Kreuzfahrtschiffe gechartert, auf denen Obdachlose aus den Hurrikan-Gebieten untergebracht werden sollen. Zwei der Schiffe könnten je 2.606 Menschen aufnehmen, teilte die Reederei mit. Auf das dritte passen 1.800 Menschen.
BERLIN ap
Ein erstes Bundeswehrflugzeug ist am Samstag mit Hilfsgütern in den USA eingetroffen. Der Airbus brachte zehn Tonnen Essensrationen nach Pensacola im Bundesstaat Florida. Das Deutsche Rote Kreuz will Logistik-Experten schicken.
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