Die Reise durch ihre Visionen und Albträume beginnt für eine junge Frau, hervorragend von Samara Golden gespielt, mit einem Koffer, in dem sie ihre eigene Leiche findet. Fortan verlieren sich die Grenzen zwischen Narration und Psychose, zwischen "tatsächlich" brennenden Kronleuchtern und Puddingpulver. Nun sind Spielfilme nicht das, was man in einer Galerie erwartet. Macht aber nichts, denn der von Patrick Jolley und Reynold Reynolds produzierte Loop "Sugar", ist mit 66 Minuten zwar arg lang geraten, zeigt aber auch in Ausschnitten seine betörend verstörende Wirkung. Danach wirkt der eigene Wahn doch fast normal. MJ
Bis 29. 10., Di.-Sa. 12-18 Uhr, Linienstr. 196
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