Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) lehnt ein Abrissmoratorium für den Palast der Republik ab. Es gebe keinen Anlass, derartigen Forderungen nachzukommen, sagte Junge-Reyer gestern im Abgeordnetenhaus. Grundlage der Entscheidungen sei eine Machbarkeitsstudie, in der auch die zu erwartenden Kosten beziffert seien. Nach der Linkspartei hatte auch die Grünen-Bundestagsfraktion ein Abrissmoratorium für das einstige DDR-Prestigeobjekt gefordert. Sie plädieren dafür, zunächst eine realistische Planung für die Neubebauung des Areals vorzulegen. Nach bisheriger Planung soll der Abriss im Januar beginnen. Unterdessen wurde bekannt, dass die auf 20 Millionen Euro geschätzten Abrisskosten niedriger ausfallen könnten. Nach Presseberichten liegen die Angebote zwischen 6 und 10 Millionen Euro. DDP
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