BOCHUM dpa/taz
Ein Konsortium von Stadtwerken plant mit der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet (EWMR) ein Steinkohlekraftwerk. "Ein möglicher Standort für das Kraftwerk mit einer Leistung von mindestens 1.100 Megawatt ist das Ruhrgebiet", sagte gestern EWMR-Geschäftsführer Bernd Wilmert. An dem rund eine Milliarde Euro teuren Projekt beteiligen sich 20 Stadtwerke aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Das Kraftwerk soll 2011 ans Netz gehen. Zudem will die EWMR bis 2008 in Epe (Kreis Borken) einen Gasspeicher errichten, der ein Fünftel ihres Jahresbedarfs aufnehmen soll. Derzeit baut EWMR bereits ein Gas-Kraftwerk in Hamm (taz berichtete).
Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.
Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.
Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.