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Nicht gerade ein Feiertag ist der heutige Bremer Erwerbslosen- und JobberInnen-Tag, der ab 9 Uhr im Naturfreundehaus Buchtstraße 14 stattfindet. Um 11 Uhr startet eine Demonstration. Ab 14 Uhr werden Arbeitslose beraten, um 18 Uhr gibt es eine Diskussion über "Möglichkeiten des Protestes und Widerstands, der Organisierung gegen Ein-Euro-Jobs, Niedriglohnmaloche, Ämterstress".
Die Arbeitslosen wenden sich gegen "die fortwährenden Angriffe auf die Erwerbslosen". Durch Ein-Euro-Jobs würde keine zusätzliche neue Beschäftigung erzeugt. Arbeitslosenzahlen würden künstlich gedrückt, das System funktioniere nur "aufgrund des massiven Drucks der Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (Bagis)".
Die Folge sei klar: Weit gehende Rechtlosigkeit gepaart mit ebenso beliebiger wie brutaler Propaganda und vermeintlichen "Notwendigkeiten" bereite den Boden für eine umfassende Vereinzelung und Entsolidarisierung. Eine rassistische und soziale Spaltung der Gesellschaft sei das Ergebnis. Dagegen wollen sich die Erwerbslosen wehren und "auf keinen Fall ganze Kröten schlucken". ky
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