Im Oktober ging die französische Bank Société Générale (SG) mit einem Zertifikat auf den Markt, mit dem man schon ab rund 100 Euro in den neuen Index Erix investieren kann. Der European Renewable Energy Index (Erix) umfasst die Aktien von zehn Unternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkten in den Energiebereichen Sonne, Wasser und Biomasse sowie Geothermie, Meeresenergie und Wasserkraft. Der Index startete wie bei neuen Indizes üblich mit 1.000 Punkten. Darin vertreten sind als größte Firmen Vestas, Verbund und Gamesa (Windkraft, Wasserkraft, Stromhandel). Außerdem unter anderem die vier deutschen Solarunternehmen Solarworld, Conergy, Q-Cells und Ersol sowie Repower. Die Schweizer Gruppe Sustainable Asset Management (SAM) hat Erix entwickelt. Die Fachleute haben vor gut einem halben Jahrzehnt bereits den Dow-Jones-Sustainability-Index initiiert. SAM prüft die Zusammensetzung alle sechs Monate, kann zwischenzeitlich aber auch die Zusammensetzung ändern und zum Beispiel etwaige Neuemissionen aufnehmen. Anleger profitieren (sofern es Profit gibt) unmittelbar mit dem Zertifikat. Die Jahresgebühr für die Verwaltung liegt unter einem Prozent. Etwaige Dividenden werden an die Investoren ausgeschüttet. Das Risiko erscheint bei der breiten Streuung auf mehrere Unternehmen aus der Branche der regenerativen Energien überschaubarer als etwa eine Direktinvestition in Aktien. Fachleuten zufolge seien bereits in der ersten Woche (Ende Oktober) Zertifikate mit fast 1,2 Millionen Euro gehandelt worden (Wertpapierkennnummer SG1ERX, www.sg-erix.de). TAZ
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