Der Streit um Riesenflughund Kasimir geht in eine neue Runde. Nun befasst sich das Kammergericht mit dem Tier, das derzeit in der Spandauer Zitadelle lebt. Die Fledermausexperten vom Berliner Artenschutz-Team wollen mit einer Berufungsklage erreichen, dass der knapp 20 Jahre alte Flughund sein Quartier nicht verlassen muss. Er werde dort artgerecht gehalten. Die frühere Besitzerin hatte in erster Instanz ein Urteil erwirkt, dass das Tier zu ihr zurückkehren soll. Der indische Flughund mit einer Flügelspannweite von 1,20 Meter war in die Zitadelle gebracht worden, nachdem das Bezirksamt Mitte ihn beschlagnahmt hatte. Laut Artenschutz-Team wurde Kasimir in einem Hundefrisiersalon gehalten. Dem Tier seien dort die Flughäute eingetrocknet, da es unter einer Rotlichtlampe hocken musste. DPA
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