• 05.01.2006

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Pakistan: Kältetote im Erdbebengebiet

MUZAFFARABAD ap Schwere Krankheiten nach dem Wintereinbruch im nordpakistanischen Erdbebengebiet haben in den vergangenen Tagen mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Laut Weltgesundheitsorganisation stieg die Rate der akuten Atemwegserkrankungen unter den 3,5 Millionen Obdachlosen um bis zu 19 Prozent. Besonders betroffen seien Kinder, sagte der WHO-Beauftragte Khalif Bile. Jetzt komme es darauf an, Krankheiten zu verhindern und Leben zu retten, damit dem Erdbeben nicht eine neue Katastrophe folgt. Die Erdbebenopfer leiden seit Tagen unter heftigen Schneefällen und eisigen Temperaturen bis zu minus 14 Grad. Die WHO rechnet mit steigenden Todeszahlen in den kommenden Tagen. Nach UN-Angaben wurden die Hilfsflüge ins Katastrophengebiet nach drei Tagen Unterbrechung gestern wieder aufgenommen.

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