Bei der Vorstellung seines Jahresberichts hat der Hamburger Rechnungshof-Präsident Jann Meyer-Abich den Senat aufgefordert, seine Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung zu verstärken. Die "dramatische Haushaltslage rechtfertigt keine Entwarnung", betonte Meyer-Abich. Der Senat solle es sich zum Ziel setzen, ab 2012 "keine weitere Neuverschuldung zuzulassen" und somit "eine wirkliche Perspektive" zu schaffen. Würde der Senat "im bisherigen Tempo" den Schuldenabbau senken, wäre Hamburg erst in mehr als 600 Jahren schuldenfrei.
Auch der GAL-Haushaltsexperte Willfried Maier ermahnte den Senat, "klare Ziele und Fristen zu einer verminderten Schuldenaufnahme zu benennen", statt "blumige Aussagen zu verbreiten". Barbara Ahrons (CDU) betont hingegen: "Wir fühlen uns in unserer Haushaltspolitik vom Rechnungshof bestätigt." mac
Das Archiv der taz enthält die meisten seit 1986 gedruckten Texte sowie die Artikel der deutschsprachigen Le Monde diplomatique seit 1995.

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.
Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.
Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.